Corona-Essay 06: Die Anzeigen-Kampagne der Bundesregierung – eine offene Demütigung der Bürger

Seit dem 7. November 2020 schaltet die Bundesregierung im Wochentakt diese Anzeigen im Flensburger Tageblatt. In anderen Städten werden sie auch plakatiert.
Alle Anzeigen beginnen mit dem Satz: „Ich will wieder . . . “ etwas zurück haben – nach dem Motto:

Ich bin klein, mein Herz ist rein. Ich will auch immer artig sein.

.... wieder Geburtstag feiern
Anzeige vom 7. Nov. 2020

Es geht um unsere elementaren menschlichen Grundbedürfnisse
Die Botschaften locken mit der Erfüllung urmenschlicher Grundbedürfnisse nach Geselligkeit mit Vergnügen, Spaß, Wiedersehensfreude, nach Kontakten zu Mitmenschen mit befreiendem Lachen, Jubeln, Singen und Umarmungen. Gleichzeitig diffamieren unsere Politiker diese Menschen als Hedonisten.

Rückgabe gestohlener Bürgerrechte
Es handelt sich dabei aber nicht um Vorteile oder Vergünstigungen. Nein, die Regierung lockt damit, Dir Deine Grundrechte zurückzugeben – vielleicht – irgendwann. Grundrechte, die sie Dir mit unhaltbaren Begründungen vorenthält.

Ich will wieder im Stdion jubeln
Anzeige vom 21.11.2020

Jahrhunderte bewährte Lebenserfahrung wird auf den Kopf gestellt
Unsere Lebenserfahrung sagt uns, dass eine Grippeerkrankung für die meisten Menschen nicht lebensgefährlich verläuft. Menschen, deren Immunsystem durch Vorerkrankungen oder wegen ihres fortgeschrittenen Alters geschwächt ist, verhalten sich entsprechend vorsichtiger.

Politiker versagen bei der gesundheitlichen Daseinsvorsorge
Die Regierung hat es bislang unterlassen, diese besonders gefährdeten Bürger durch wirksame Vorkehrungen vor Grippeinfektionen zu schützen. Im Gegenteil, sie hat bei diesen Bürgern und deren Angehörigen mit ihrer Isolationsstrategie unermessliches Leid angerichtet. Kalt, ohne Mitgefühl, ohne Mitleid. Diese Gnadenlosigkeit weckt Erinnerungen an das Dritte Reich.

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Anzeige vom 28.11.2020

Die Politiker schieben den Bürgern die Verantwortung für ihr Versagen in die Schuhe
Und nun heiß es, jeder einzelne Bürger trage Verantwortung dafür, diese Gruppe der besonders gefährdeten Mitmenschen vor einer Corona-Infektion zu schützen. Als ob Du in Deinem bisherigen Leben keine Vorsichtsmaßregeln beachtet hättest, um Dich und andere verantwortungsvoll vor einer Grippeansteckung zu schützen.

Die Politiker haben den Bürgern ohne jeden Anlass das Vertrauen entzogen
Die Politiker haben Dir ohne erkennbaren Anlass diese Fähigkeit abgesprochen. Sie haben Dir ohne jede Begründung das Vertrauen entzogen. Sie haben Dich entmündigt. Wir leben seither entrechtet und ständig überwacht wie im offenen Strafvollzug. Die Politiker haben gegen uns Bürger geputscht, gegen die, die ihnen die Macht nur auf Zeit verliehen haben.

Anzeige vom 05.12.2021

Tausche Grundrechte gegen ewige Gesundheit
Und nun kommen diese Politiker mit ihren Corona-Anzeigen. Für sie ist es selbstverständlich, dass wir jetzt auf unsere grundlegenden Bedürfnisse menschlichen Zusammenlebens verzichten müssen. Es geht nicht um Solidarität mit den gesundheitlich am meisten gefährdeten Mitbürgern, sondern um Schuldzuweisung und Einübung von Gehorsam. Besonders die Bürger, die dieser Politik blind folgen, werden jetzt als vorbildliche Beispiele für solidarisches Verhalten hervorgehoben.

Wenn alle Staaten ihren Bürgern die Grundrechte nehmen, ist das dann rechtens?
Warum ist man nicht schon 2009 bei der angeblich ebenso gefährlichen Schweinegrippe auf die Idee gekommen, unsere Grundrechte einzuschränken? Weil man sich als einzelner Staat nicht traute? Genau das ist es wohl. Wenn ich keine Kritiker mehr zu fürchten brauche, kann ich machen, was ich will. Ich habe nur noch ein Kommunikationsproblem. Ich muss kritische Stimmen mundtot machen. Und wie das geht, erleben wir gerade.

Anzeige vom 12.12.2020

Solidarität einfordern, aber unsolidarisches Handeln fördern
Für die Wirksamkeit des verlangten Verhaltens bleiben die Politiker jeden Nachweis schuldig. Vielmehr fordert die Politik Solidarität ein für unsere „Volksgesundheit“. Andersdenkende wurden im Dritten Reich als sogenannte „Volksschädlinge“ verfolgt.

Unserer Gesellschaft droht eine Auto-immun-Reaktion
Auch heute grenzen die Maskenbefürworter bereits wieder die Mitmenschen aus, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können. Das ist verlogen und unsolidarisch.
Jeder fühlt sich plötzlich durch alle anderen Mitbürger in seiner Gesundheit bedroht. Die Politiker haben damit bewusst eine hochgradig gefährliche Auto-Immun-Reaktion in unserer Gesellschaft ausgelöst. Diese Auto-immun-Reaktion droht, unsere Gesellschaft zu zerstören.

Wir Menschen brauchen Kontakt zu anderen wie die Luft zum Atmen
Wir Menschen brauchen den Kontakt zu unseren Mitmenschen wie die Luft zum Atmen. Uns diese Kontaktmöglichkeiten und das freie Atmen zu verwehren, verletzt uns in unserer elementaren Menschenwürde. Die Maske reduziert menschliche Physiognomie auf die Ausdrucksstärke eines Schafsgesichts. Das empfinde ich als zutiefst entwürdigend.

Anzeige vom 19.12.2020

Wir Menschen brauchen Kontakt zu anderen wie die Luft zum Atmen
Wir brauchen den Kontakt mit unseren Mitmenschen wie die Luft zum Atmen. Uns diese Kontaktmöglichkeiten und das freie Atmen zu verwehren, verletzt uns in unserer elementaren Menschenwürde. Die Maske reduziert menschliche Physiognomie auf die Ausdrucksstärke eines Schafsgesichts. Das empfinde ich als zutiefst entwürdigend.

Die Anzeigenbotschaften bestehen aus Zuckerbrot und Peitsche

  1. Die Regierung lockt Dich damit, Deine Isolation endlich zu beenden.
  2. Das gilt aber nur, wenn Du ihre Regeln auch brav befolgst.
Esel mit Karotte
Erniedrigung

Diese „Karotten-Botschaft“ enthält zwar ein attraktives Ziel. Du kannst aber nicht absehen, wann Du das Ziel erreicht haben wirst. Denn Du allein hast es ja gar nicht in der Hand, ob dieses Ziel erreicht wird. Was Dir bleibt, ist also nur das Prinzip Hoffnung. Du bist der Esel. Die Politiker halten Dir nur die Karotte vor die Nase. Das ist erniedrigend.

Erniedrigung gehört zu den Methoden von Machtmissbrauch in Abhängigkeitsverhältnissen. MACHTMISSBRAUCH heißt, ein Abhängigkeitsverhältnis eines Menschen auszunutzen, um ihn gefügig zu machen das zu tun, was man von ihm will.

Ich will wieder Live-Konzerte
Anzeige vom 02.01.2021

Die Kern-Botschaft der Anzeigen lautet: Ich will raus aus der Isolation.
Er will wieder in sein Lieblingsrestaurant. Er sehnt sich nach Kontakt mit anderen Menschen. Dafür will er sich jetzt auch immer brav an die Corona-AHA-Regeln halten. Soll heißen, deshalb und nur deshalb befolgt er die Verhaltensgebote der Regierung. Ganz gleich, ob sie für ihn Sinn machen oder nicht.

Unsinnige Regeln zu befolgen, ist erniedrigend
Auch wenn unserem Anzeigen-Botschafter nicht klar wäre, was die AHA-Regeln bringen sollen. Er sagt sich: Man weiß ja nie, wofür das gut ist. Die Regierung erstellt die Regeln und wir müssen uns daran halten. Basta! Und wenn sich alle an die geltenden Regeln halten, dann dürfen wir auch wieder bald in unser Lieblingsrestaurant.

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Anzeige vom 02.01.2021

Die Menschen vertrauen einander nicht mehr
Der engagierte Maskenträger hält sich an die Regeln ja nicht nur für sich, sondern für alle. Also achtet er zusätzlich darauf, dass sich auch alle anderen an die geltenden Regeln halten. So spaltet unsere Regierung die Gesellschaft nicht nur. Durch staatlich erzeugten Solidaritäts- und Leidensdruck führt sie die Bürger dahin, sich gegenseitig zu misstrauen, dann zu kontrollieren und schließlich zu denunzieren. Das ist das Fundament einer jeden Diktatur.

Die typischen Methoden des Machtmissbrauchs

  1. Demonstration der ALLMACHT
    Die Regierung demonstriert in der Anzeige ihre ALLMACHT. Im Hintergrund steht immer die STRAFANDROHUNG. Unzählige Menschen kennen ähnliche Situationen aus ihrem privaten Umfeld. Die Angst ist ein ständiger Begleiter. Die Politiker missbrauchen ihre Machtposition, indem sie jede Widersetzlichkeit mit Strafe bedrohen. Der Bürger befindet sich gegenüber dem Staat in einem Abhängigkeitsverhältnis.
  1. ERNIEDRIGUNG und DEMÜTIGUNG
    Zum Tätermuster gehört unter anderem, das Opfer mit trivialen Regeln zu erniedrigen und zu demütigen.

    Von Folgsamkeit, Unterwerfung und Gehorsam zur Komplizenschaft
    Je trivialer, dümmer und lächerlicher die Forderung, desto mehr wird Dein menschlicher GEIST, Deine menschliche SELBSTACHTUNG, Deine MENSCHENWÜRDE zerstört. Du bist es, der sie dir selber raubt. Was bleibt übrig? Folgsamkeit, Unterwerfung, Gehorsam und schließlich Komplizenschaft. So werden aus Mitläufern Mittäter.

    Masken blockieren zwischenmenschliche Kommunikation
    Eine Maske zu tragen, ist nichts anderes als eine Erniedrigung und Demütigung. Umso mehr, wenn ich nicht beurteilen kann, ob sie etwas bewirkt oder nicht.

    Wenn ich in den Spiegel schaue, bin ich mir fremd. Und andere Menschen erkennen mich auch nicht mehr. Das fehlende Mienenspiel blockiert die zwischenmenschliche Kommunikation massiv. Keiner lächelt mir mehr zu. Das ist grausam. Das erzeugt bei mir das Gefühl, einsam zu sein.
  1. ISOLATION
    Unser Anzeigenbotschafter leidet unter den emotionalen und räumlichen Kontaktbeschränkungen. Er will raus aus der erzwungenen Isolation. Die Regierung lockt mit einer kleinen Belohnung für das Befolgen der erzwungenen Regeln.

    Dahinter steht die Botschaft:
    Vertraue der Regierung. Bald ist der Impfstoff verfügbar. Damit besiegen wir Corona. Dann können wir zurück ins normale Leben. Du hast es in der Hand: Wenn Du Dich als erster impfen lässt, dann darfst Du auch als erster wieder in Dein Lieblingsrestaurant.
  1. DROHUNGEN
    Wir werden die ganze Zeit bedroht.
    1. Trage eine Maske, sonst . .
    2. Halte Abstand, sonst . . .
    3. Treffe dich nicht mit mehr als 5 Personen, sonst . . .
    4. Treffe dich nicht mit mehr als 1 Person, sonst . . .
    5. Öffne deinen Laden nicht, sonst . . . 
    6. Trage Dich in die Gästeliste ein, sonst . . .
  1. Ständiges Wiederholen der WERBEBOTSCHAFT
    Lasst Euch das einmal auf der Zunge gehen. Die ständige Botschaft der Regierung lautet:

    Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

    Aber, schon jetzt kündigen Fluglinien an: Wer keinen Impfpass vorlegen kann, darf nicht mitfliegen. Warum: Weil die anderen Fluggäste immer noch Angst davor haben werden, dass sie sich trotz Impfung bei den Nicht-Geimpften anstecken könnten. Obwohl man ihnen gesagt hat, dass die Impfung sie gegen das Virus immun macht. Das geht so weiter, bis Corona endgültig besiegt ist.
    Wer klar denken kann, weiß: Das wird nie kommen. Und das soll auch nie kommen. Denn dann würde die Regierung die Kontrolle über uns Bürger verlieren.

Das ist keine ehrliche Informationspolitik der Regierung. Dies ist infame Propaganda. Das ist niederträchtig und menschenverachtend.

Fazit
Wo kein Kläger, da kein Richter. Jedes Gericht kann darüber befinden, ob Du Dir das gefallen lassen musst. Täter glauben bei ihrer Tat nie daran, dass sie dafür einmal zur Rechenschaft gezogen werden. Die meisten haben sich getäuscht. Hier wird das auch so kommen.

Nur wer sich wehrt, dem Gerechtigkeit widerfährt.

In diesem Sinne
Euer Jan f. Lüth

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Der Autor: Jan Friedrich Lüth

Jan Buch in Haltung


Nach dem Jura-Studium folgten 20 Jahre kaufmännische Verantwortung in Handels- und Industriebetrieben. Seine Erfahrungen aus der betrieblichen Praxis gibt er seit mehr als 20 Jahren in Form von in Seminaren, Workshops und Einzelcoaching weiter.

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