Corona-Essay 05: Die Parallel-Welten in Angela Merkels Neujahrsansprache 2020

Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin
der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Angela Merkel,
am 31. Dezember 2020







 Das war die wohl unwahrhaftigste Neujahrsansprache seit Bestehen der Bundesrepublik. Die kann man so nicht stehen lassen. Ich habe versucht, die wesentlichen Aussagen kritisch zu bewerten. Unter den „freien“ Journalisten war kein kritischer Kommentar zu finden.









Hier der die Ansprache im Originalwortlaut:
Liebe Mitbürgerinnen und liebe Mitbürger,
was für ein Jahr liegt hinter uns!
  

Hier mein Kommentar:

Corona-Politik als unabwendbares Naturereignis

1. 2020 ist etwas über uns gekommen, womit die Welt nicht gerechnet hatte. Ein bis dahin unbekanntes Virus dringt in unsere Körper und unsere Leben ein. Es trifft uns da,
wo wir am allermenschlichsten sind: im engen Kontakt, in der Umarmung, im Gespräch, beim Feiern. Das Virus macht normales Verhalten zu einem Risiko – und ganz ungewohnte Schutzmaßnahmen normal.  

 1. Merkel tut so, als seien die Kontaktbeschränkungen, fehlenden Umarmungen, Gespräche und Feiern ein Naturereignis, dem wir nicht entkommen konnten. Das alles ist allein von den Politikern gewollt inszeniert.  





Politik blendet vorhandenes Wissen aus, weil es stört

2. 2020, dieses Jahr der Pandemie, war ein Jahr des Lernens. Wir mussten im Frühjahr
auf ein Virus reagieren, über das es kaum gesichertes Wissen und Informationen gab.
Wir mussten Entscheidungen treffen, von denen wir zunächst nur hoffen konnten,
dass sie sich als richtig erweisen würden.
Die Coronavirus-Pandemie war und ist eine politische, soziale, ökonomische Jahrhundertaufgabe. Sie ist eine historische Krise, die allen viel und manchen zu viel auferlegt hat.  

 2. Gesichertes Wissen gibt es in den meisten Lebensbereichen nicht. Aber es gibt Erfahrungswissen. Dieses Wissen hat die Politik bei Seite geschoben. Die Coronavirus-Pandemie ist kein Fakt. Sie ist das Ergebnis einer nicht objektiven Bewertung durch die WHO, die von politisch interessierter Seite beeinflusst wurde.  









Die Politiker haben das Vertrauen der Bürger erpresst

3. Ich weiß, dass es ungeheures Vertrauen und Geduld von Ihnen verlangt hat und
weiter verlangt, sich auf diesen historischen Kraftakt einzulassen. Dafür danke ich Ihnen von ganzem Herzen.  

 3. Der Dank für das Vertrauen ist blanker Zynismus. Denn dieses Vertrauen hat die Politik nicht vom Bürger aus freien Stücken geschenkt erhalten, sondern sie hat es ihnen abgepresst – mit Einschüchterung, Panikmache und umfassenden Grundrechstbeugungen, die auch umfassenden Strafdrohungen überdeckt wurden.  



Krokodilstränen für die angeordnete Isolation mit Todesfolge

4. Am Ende dieses atemlosen Jahres heißt es auch, einmal innezuhalten – und zu trauern.
Wir dürfen als Gesellschaft nicht vergessen, wie viele einen geliebten Menschen verloren haben, ohne ihm in den letzten Stunden nah sein zu können. Ich kann ihren
Schmerz nicht lindern. Aber ich denke an sie, gerade auch heute Abend.
 4. Diese Trauer ist reine Heuchelei. Denn die einsamen Todesstunden der „geliebten“ Angehörigen hat die Politik in einer bereits schon einmal da gewesenen Gnadenlosigkeit angeordnet.  




Politiker schieben den Corona-Kritikern die Schuld in die Schuhe

5. Ich kann nur ahnen, wie bitter es sich anfühlen muss für die, die wegen Corona um einen geliebten Menschen trauern oder mit den Nachwirkungen einer Erkrankung
sehr zu kämpfen haben, wenn von einigen Unverbesserlichen das Virus bestritten und
geleugnet wird. Verschwörungstheorien sind nicht nur unwahr und gefährlich, sie
sind auch zynisch und grausam diesen Menschen gegenüber.  

 5. Und nun schiebt die Politik ihre Schuld für das unendliche Leid, das sie unendlich vielen unserer Mitmenschen angerichtet hat, den unverbesserlichen „Corona-Leugnern“ in die Schuhe. Sie wälzt die Verantwortung für ihr eigenes zynisches und grausames Verhalten auf andere ab.  





Grandioses Versagen in der gesundheitlichen Daseinsvorsorge

6. 2020 war bestimmt von Sorge und Ungewissheit. Zugleich war es aber auch ein Jahr, in dem so viele über sich hinausgewachsen sind, ohne das an die große Glocke zu hängen. Das beweisen uns die Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte in Krankenhäusern, Pflegeheimen und anderen Einrichtungen. Das zeigt sich bei den Mitarbeitern der Gesundheitsämter, die so plötzlich ins Zentrum des Kampfes gegen das Virus gerückt sind. Das sehen wir an der Einsatzfreude unserer Bundeswehr, die an allen Ecken und Enden Unterstützung leistet.  
 6. Mit den Danksagungen an die Mitarbeiter im Gesundheitswesen bemäntelt die Politik ihr grandioses Versagen in der gesundheitlichen Daseinsvorsorge. Sie haben es dem Markt zum Fraß hingeworfen. Und nun betrauern sie sie mangelnde Leistungsfähigkeit in Krisenzeiten. Es wäre Zeit genug gewesen, sich darauf vorzubereiten, wenn es denn überhaupt eine Krise gegeben hätte.  

Das Leiden unserer Kinder wird ausgeblendet

7. Unzählige Menschen haben dazu beigetragen, dass unser Leben trotz Pandemie weiter möglich war: in den Supermärkten und im Gütertransport, in den Postfilialen, in Bussen und Bahnen, auf den Polizeiwachen, in den Schulen und Kitas, in den Kirchen, in den Redaktionen.  

 7. Ausgeblendet werden alle, deren Lebensqualität durch umfangreiche Verbote massiv leidet. Besonders ausgeblendet wird das Leiden der Kinder.

 

Maskenträger werden zu Corona-Helden

8. Ich bin auch immer wieder dankbar dafür, wie diszipliniert die allermeisten Menschen ihre Masken tragen, wie sie sich um Abstand bemühen. Darin drückt sich für
mich aus, was ein Leben in einer menschenfreundlichen Gesellschaft erst möglich macht: Rücksichtnahme auf andere, die Einsicht, sich selbst auch einmal zurückzunehmen, das Bewusstsein von Gemeinsinn. Diese Haltung von Millionen von Mitbürgern hat uns auf unserem bisherigen Weg durch die Pandemie manches erspart. Sie wird auch im kommenden Jahr nötig sein.  
 8. Die Maskenträger werden zu Corona-Helden hochstilisiert, um sie bei der Stange zu halten. Die meisten von ihnen gehorchen ihrer übertriebenen Angst vor einer Ansteckung vor einer Grippe, deren Gefährlichkeit ihnen die Politik mittels ihrer Meinungshoheit erfolgreich injiziert hat.  



Das Täuschungsmanöver der rettenden Impfung

9. Was lässt mich hoffen?
Seit wenigen Tagen hat die Hoffnung Gesichter: Es sind die Gesichter der ersten Geimpften, der ganz Alten und ihrer Pfleger und Pflegerinnen, des medizinischen Personals auf den Intensivstationen – nicht nur bei uns, sondern in allen europäischen und vielen anderen Ländern. Tagtäglich werden es mehr, schritt-weise werden andere Alters- und Berufsgruppen dazukommen –  

 9. Und jetzt kommt endlich die Erlösung mit der Impfung. Sie basiert auf der Theorie, dass das Virus jemals beherrschbar sein wird. Dieser Irrglaube wird von einer Heerschar von staatlich bestellten Verschwörungstheoretikern zementiert. Sie schieben alle Erfahrungen bisherigen Wissens um Impfungen bei Seite.  




Die Politiker werden erst geimpft, wenn erste Erfahrungen vorliegen

10. – und dann alle, die es möchten. Auch ich werde mich impfen lassen, wenn ich an der Reihe bin. Hoffen lassen mich auch die Wissenschaftler – weltweit, aber gerade auch bei uns in Deutschland.  


 10. Die Politiker wollen sich impfen lassen, wenn sie an der Reihe sind. Das werden sie aber nur dann tun, wenn die Impftests an den Menschen der ersten und zweiten Prioritätsstufe ohne Probleme verlaufen sind.


Der PCR-Test kann überhaupt keine Corona-Infektionen feststellen

11. Der erste verlässliche Coronatest wurde hier entwickelt –   11. Es gibt keinen einzigen verlässlichen Corona-Test. Eine dreiste Lüge.

Pharmahersteller lehnen die Haftung für auftretende Impfschäden ab

12. und nun auch der erste in Europa und vielen Ländern der Welt zugelassene Impfstoff. Er ist aus der
Forschungsarbeit eines deutschen Unternehmens hervorgegangen und wird jetzt als deutsch-amerikanische Koproduktion hergestellt.
Die Gründer Ugur Sahin und Özlem Türeci aus Mainz haben mir erzählt, dass Menschen aus 60 Nationen in ihrem Unternehmen arbeiten. Nichts könnte besser zeigen, dass es die europäische und internationale Zusammenarbeit, dass es die Kraft der Vielfalt ist, die den Fortschritt bringt.  
 12. Der Impfstoff von Biontech arbeitet auf einer genbasierten RNA-Methode. Diese ist bislang unbekannt und nicht erprobt. Die Entwicklung von Impfstoffen dauert in der Regel 8 bis 10 Jahre. Hier wurde die Entwicklungsdauer auf unter ein Jahr gedrückt. Auf die viele Jahre in Anspruch nehmende Studien wurde verzichtet. Diese Risiken tragen jetzt alle Bürger, die sich impfen lassen. Die Pharmahersteller haben es wegen der Abkürzung der Entwicklungsphasen abgelehnt, das Haftungsrisiko für auftretende Folgeschäden bei Geimpften zu übernehmen. Das Risiko hat ihnen die Politik abgenommen. Denn sie wollte ja die vorschnelle Impfeinführung.  





Keine Hilfen für Gewerbetreibende, Solo-Selbstständigen und Künstler

13. Die Aufgaben, vor die die Pandemie uns stellt, bleiben gewaltig. Bei vielen Gewerbetreibenden, Arbeitnehmern, Solo-Selbstständigen und Künstlern herrschen Unsicherheit, ja Existenzangst. Die Bundesregierung hat sie in dieser ganz unverschuldeten Notlage nicht allein gelassen. Staatliche Unterstützung in nie dagewesener Höhe hilft.

 13. Die Politik hat gerade den Gewerbetreibenden, Solo-Selbstständigen und Künstlern NICHT geholfen. Anstelle eines Rechtsanspruchs auf Schadensersatz, wozu auch der Gewinn gehört, gab und gibt es, wenn überhaupt, Almosen aus dem Sozialversicherungssektor oder zynischer Weise aus dem Wirtschaftsförderungssektor ohne Rechtsanspruch. Ein grandioser Betrug am Bürger.  


Den Schluss der Ansprache habe ich unkommentiert gelassen.

Nachbemerkung
Die Neujahrsansprache verschleiert die Methoden des Machtmissbrauchs, die die Politiker aktuell in der Corona-Krise gegen die Bürger einsetzen.

Bewährte Methoden des Machtmissbrauchs sind:

1. Isolierung
Kontaktbeschränkungen aller Art verweigern uns die Teilnahme an Freizeitaktivitäten. Sie beschränken den Kontakt zu Familie und Freunden. Sie verringern die soziale Interaktion besonders auch gegenüber Freunden oder Gleichgesinnten.  Aus dem Appell, zu Hause zu bleiben, wird eine Forderungen, dann eine Regel und dann ein Gebot mit Strafandrohung.

2. Monopolisierung der Wahrnehmung
Die Politik hat das öffentliche Wahrheitsmonopols gekapert. Sie allein entscheidet darüber, welche wissenschaftlichen Fakten als richtig zu gelten haben. Diese Meinungshoheit flankiert die gleichgerichtete Presse aller Medien mit ihrer eigenen Selbstzensur.

3. Demütigung und Erniedrigung
Mit dem Erzwingen erniedrigender Handlungen wie dem Gebrauch von Masken und Einhaltung von Abstandsregeln demütigt die Politik uns Bürger in aller Öffentlichkeit. Sie erniedrigen Andersdenkende durch Verunglimpfung, indem sie sie als Idioten, Verschwörungstheoretiker, Rechtsradikale oder Antisemiten öffentlich an den Pranger stellen.

4. Erschöpfung
Die immer wieder aufs Neue geschürte Angst vor einer Corona-Infektion erschöpft die Menschen. Sie haben keine Möglichkeiten mehr, diesem emotionalen Dauerdruck zu entgehen oder ihn auch nur zeitweise zu kompensieren. Alles, was Spaß macht, ist verboten.

5. Bedrohungen
Überall lauern Drohungen: Tue dies nicht, tue das nicht. Das Gefühl der dauernden Überwachung wird durch die „Solidarität einfordernde“ disziplinierte Mehrheit der „militanten“ Maskenbefürworter verstärkt. Dazu kommen Drohungen, widersetzlichen Bürgern ihre Kinder wegzunehmen, wenn sie sich schützend vor sie stellen. Oder Geschäftsinhabern den Laden zu schließen, wenn sie „maskenverweigernde“ Kunden bedienen. Quarantäne-Verweigerern droht eine Internierung in speziellen Hafteinrichtungen.

6. Gelegentliche Erleichterungen
In einer bundesweiten Anzeigen- und Plakat-Kampagne lockt die Regierung mit Lockerungen der Beschränkungen. Aber nur, wenn alle sich an die AHA-Regeln halten. Dadurch fühlen sich besonders die „militanten“ Maskenbürger aufgerufen, den Gehorsam der Abweichler ein zu fordern. Meldeportale für den spitzelnden Nachbarn sind bereits etabliert.

7. Allmacht demonstrieren
Die Politiker schränken unsere Grundrechte „nach Gutsherren-Art“ ein. Mit ihrer medialen Allmacht bestimmen sie allein, welche Informationen wahr und richtig sind. Diese setzen sie dann schamlos zur Unterdrückung der Bürger ein. Wir leben bereits in einer Medien-Diktatur.

8. Erzwingen trivialer Anforderungen
Die Bestrafung wegen Nichteinhaltung der „Regeln“ ist ein zentrales Disziplinierungsmittel. Für diese Regeln wurde noch nie ein Wirkungsnachweis erbracht. Besonders die Pflicht zum Abstandshalten und Maskentragen dient allein als dauerhafte Gehorsamsübung für uns Bürger.

Fazit

Erste Bürgerpflicht ist in Deutschland: Gesetze müssen erst einmal eingehalten werden. Denn sie sind ja formal korrekt zustande gekommen. Wir leben angeblich in einem demokratischen Rechtsstaat. Wer sich in seinem Recht verletzt fühlt, kann dagegen klagen. Die jüngsten Erfahrungen zeigen aber, dass die Gerichte Staatsreue beweisen und dem Staat Recht geben, auch wenn die Maßnahmen rechtswidrig sind.

Wo kein Kläger, da kein Richter
Täter denken bei ihrer Tat nie daran, dass sie eines Tages für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen werden. Die meisten haben sich getäuscht. Das wird auch für unsere Politiker gelten.

Wenn unsere Gerichte sich nicht bald trauen, den Finger in die Wunden zu legen, wird unsere Demokratie und gesellschaftliche Ordnung zu Grunde gehen. Wann ist der Zeitpunkt gekommen festzustellen, dass unsere Politiker dabei sind, unsere demokratische Grundordnung zu beseitigen? Mit jeder Verlängerung der Lockdowns und mit jeder Verschärfung der Kontaktbeschränkungen rückt der Zeitpunkt näher, unser Widerstandsrecht (Art. 20 Abs. 4 Grundgesetz) einzusetzen.

Nur wer sich wehrt, dem Gerechtigkeit widerfährt.

In diesem Sinne
Euer Jan f. Lüth

Mehr dazu in meinem Blog Die Corona-Anzeigen-Kampagne der Bundesregierung – eine Analyse

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Der Autor: Jan Friedrich Lüth

Jan Buch in Haltung


Nach dem Jura-Studium folgten 20 Jahre kaufmännische Verantwortung in Handels- und Industriebetrieben. Seine Erfahrungen aus der betrieblichen Praxis gibt er seit mehr als 20 Jahren in Form von in Seminaren, Workshops und Einzelcoaching weiter.

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